Angesichts des jüngsten 100. Geburtstags des französischen Philosophen Michel Foucault (1926-1984) am 15. Oktober gilt es an seinen Beitrag zu einer Theorie des Bankraubs zu erinnern.. Ich habe dazu bereits vor 13 Jahren einen kurzen Beitrag verfasst, der sich hier downloaden lässt:
Schönberger, Klaus (2013): Gesetz und Ordnung zum Singen bringen. Michel Foucaults Beitrag zu einer Theorie des Bankraubs. In: Magazin 31. Das Magazin des Instituts für Theorie 20, S. 86–88.
„Der Beitrag nimmt die Spur bei jenem Philosophen auf, der wie kein anderer sich mit dem historischen wie aktuellen Diskurs über Kriminalität auseinandergesetzt hat. Michel Foucault war in den 70er Jahren nicht nur ein Philosoph am Lehrstuhl Geschichte der Denksysteme des Pariser Collèges de France, sondern auch ein ‚Militant’ der französischen Gefangenenrechtsbewegung Groupe d’Information sur les Prisons (G.I.P.). Er beantwortete die Frage nach dem Verhältnis von Theorie und Praxis in ganz praktischer Weise, bewegte sich dabei im Umfeld der maoistischen Gauche Proletarienne und unterzeichnete und verteilte das Manifest der G.I.P. – Gruppe Gefängnisinformation.“

Kommentar verfassen